Zeitverschiebung.

Am 9. Januar diesen Jahres habe ich mich mit den Worten “bis nächste Woche” von euch verabschiedet. Heute ist der 16. Mai und das ist definitiv etwas länger als eine Woche. Was ist passiert? Nichts Dramatisches soweit ich mich erinnern kann. Ich war einfach nicht so weit, meine “Vorher-Nachher-Bilder” mit euch und der Welt zu teilen. Es fiel mir schon schwer, dies in meinem engeren Umfeld zu tun, obwohl gerade diese Menschen mich ja sowohl vorher als auch nachher kannten… Continue reading

Countdown.

Hallo ihr Lieben und euch allen ein phantastisches, neues Jahr mit viel Gesundheit, Sport und leckerem, gesunden Essen… Ich kann es selbst kaum glauben, aber so langsam aber sicher nähere ich mich dem Jahrestag meiner OP! Es gibt Tage, an denen habe ich das Gefühl, all das sei erst gestern geschehen und im nächsten Moment scheint all das Lichtjahre entfernt zu sein. Dies vor allem dann, wenn ich mal keine Beschwerden und/ oder Schmerzen habe. Continue reading

Die Kehrseite der Medaille.

Man sollte meinen, dass ich mit jedem Kilo, das ich verliere bzw. mir abtrainiere, glücklicher und zufriedener werde und auf eine gewisse Art und Weise werde ich das auch. Ich werde leichter und fühle mich “erleichtert”. Ich gehe aufrechter und verstecke mich weniger. Die Menschen um mich herum reagieren anders auf mich. Weniger negativ als noch zu meinen dickeren Zeiten. Continue reading

Metamorphose. 

Der Untertitel meines Blogs lautet ja “wenn aus der dicken Motte ein Schmetterling wird”. Nicht gerade politisch korrekt und auch nicht sehr nett mir selbst gegenüber.  

Dieser Tage fragte mich ein Freund, ob ich gerade eine Metamorphose durchmache und ja, ich glaube das tue ich. Er war jedoch der Meinung, dass ich ja nicht von einer Raupe zu einem schönen Schmetterling werde könne, denn das sei ich ja vorher schon gewesen. 

Ich gebe zu – es tut unheimlich gut so etwas zu hören und/ oder zu lesen. Vor allem, wenn ich weiß, von wem es kommt und dass es ernst gemeint ist. 

Ich fühle mich wirklich im Wandel begriffen. Da schmelzen nicht nur die Kilos. Da verändert sich nicht nur die Form. Da bleibt einfach kein Stein auf dem anderen und alles ist in Bewegung. Findet sich neu. Sortiert sich aus. Ersetzt etwas und schafft Neues. 

Die Körperhaltung ist anders. Der Ausdruck neu. Sogar mein Gesicht verändert sich und all das muss ich irgendwie zusammenbekommen. Das Äußere mit dem Inneren in Einklang bringen und das ist um einiges schwerer als ich zunächst angenommen hatte, wenn ich denn überhaupt je darüber nachgedacht habe. 

Immer wieder bedrängen mich Freunde und Bekannte, doch endlich einmal Vorher-Nachher-Fotos zu posten. Gerade jene, die mich lange nicht gesehen haben. 

Ich weigere mich standhaft. Zum Einen weil ich noch nicht am Ziel bin. Aber auch weil ich die Prozessbilder selbst noch nicht gesehen habe und auch noch nicht so weit bin. 


Wozu ich mich aber tatsächlich in der Lage sah, war, mich und mein Gefühl auf einem Bild einzufangen. Das gelingt mir nur selten und die Qulität ist sicher alles andere als berauschend aber das Bild zeigt das, was ich in dem Augenblick gefühlt habe. Glück und Zufriedenheit. 

In diesem Moment war ich einfach voll und ganz bei mir. Darüber hinaus sehe ich mich in dem Bild. Erkenne mich. Mein neues ICH, das sich mehr und mehr materialisiert und dieses ICH mag ich sehr. Jenseits alles Waagen und Maßbänder…

An dieser Stelle möchte ich all jenen danken, die mir so wunderbare Komplimente ausgesprochen haben. Insbesondere Corina, die mich mehr berührt hat als irgendjemand sonst in diesem Zusammenhang. Danke meine Liebe. Das werde ich Dir nie vergessen. 

Waage vs. Massband.

Dieser Tage stellt sich die Frage immer häufiger. Wiegen oder messen? Mein Trainer und viele andere würden sich klar gegen die Waage aussprechen, aber ich bin noch immer etwas abhängig von diesem gläsernen Miststück, das da so unschuldig in der Ecke meines Badezimmers steht und beinah flüsternd auf mich einredet, ich solle doch aufsteigen und ihm die Macht über meine Stimmung und mein Leben geben. Continue reading

Glückssträhne.

Ich möchte es ja nicht beschreien und ich klopfe innerlich auch wie verrückt auf Holz, aber…ich bin wirklich zufrieden und überwältigt. Seit nunmehr drei Wochen habe ich mein Leben und meine Ernährung komplett umgestellt. Zu der Tatsache, dass ich Kalorien zähle, gesellt sich der Umstand, dass ich sehr viel mehr trinke als zuvor und tatsächlich auch nur Wasser und dass ich innerhalb meiner Ernährung sehr auf eine gesunde Balance von Eiweiss, Fett und Kohlenhydraten schaue. Continue reading

Trainingsupdate. 

Wer meinen Blog oder meine Facebookseite verfolgt, weiss, dass ich die Trennung von meinem Trainer hinnehmen musste. Der grossartige Angelo hat die Schweiz verlassen und somit war mein Motivator Nr. 1 nicht mehr vor Ort, um mir in den Allerwertesten zu treten, wenn ich wieder mal drauf und dran war, das Training schleifen zu lassen oder meine Grenzen nicht ausreichend auszureizen. 

Trotzdem bleibt er mir ja mental erhalten und auch für ihn kämpfe ich mich Woche für Woche durch mein Trainingsprogramm. Aber vor allem, weil ich ein Ziel habe, das ich unbedingt erreichen will und weil es sich verdammt nochmal geil anfühlt, wenn der Körper langsam fester und straffer wird und Konturen ersichtlich werden, von denen ich nicht mal zu träumen gewagt habe. 

Heute stand also mein Trainingsupdate mit meinem neuen Trainer an. Lucien. Hübsch, jung, durchtrainiert… Zum Glück bin ich lesbisch 😉

Er hat mir mal das neue Konzeot erklärt und mir dann auf meinen Wunsch hin ein neues Programm erstellt, das sehr auf den Oberkörper fokussiert ist. Um meine Beine und meinen Hintern mache ich mir dieser Tage weniger Sorgen…

Am Anfang dachte ich ja noch, dass all das easy wird, aber am Ende habe ich Lucien nur noch zugerufen, dass ich ihn hasse. Er hat gegrinst und sich bedankt. Was soll mir das bitte sagen?

Aber mal im Ernst. Ich liebe es, wenn ich meinen Körper derart spüre und kaum die letzte Wiederholung schaffe. Wenn ich beim Heimkommen kaum die Treppen hochlaufen kann und schon am Abend spüre, was mir am nächsten Tag blüht. 

Es war ein wundervoller Abend und ich denke, dass Du da einen würdigen Nachfolger hast mein lieber Angelo. 

Gewichtstechnisch bin ich zufrieden. Ich habe in den letzten zwei Wochen zwei Kilo abgenommen und somit 1kg mehr als geplant, denn wir gehen es ja gesund und langsam an mit geplanten 500g die Woche… Meine Ernährung habe nach wie vor umgestellt. Viel Eiweiss und Gemüse. Kaum Kohlenhydrate und kein Fleisch. Letzteres hat sich so ergeben und tut mir gut. 

Was meine Kleidung angeht, so habe ich jetzt vier Kleidergrössen weniger und habe am Sonntag das erste Mal seit ich erwachsen bin, eine kurze Jeansshorts getragen. Ich habe mich nicht nur wohl gefühlt. Ich habe mich sogar gern im Spiegel angeschaut. 

Meine liebe Freundin J. hat mir direkt gesagt “you look so lovely ” und ich glaube, genau so war es auch. 

Ihr seht, es geht voran und ich bin mir sicher, dass ich das nächste Etappenziel erreichen werde. 

Dem Stillstand zum Trotz.

Der böse böse Stillstand! Ein jeder, der jemals versucht hat, abzunehmen, kennt ihn. Er kommt direkt nach dem inneren Schweinehund und sie sind beide sehr erfolgreich darin, Dich von Deinem Weg abzubringen und dafür zu sorgen, dass Du ins Strauchelen gerätst. Entweder verleiten sie Dich zu ungesunden Leckereien, süssen Sünden und/ oder halten Dich vom Sport ab. Continue reading

Haferkater.

Was für ein geiler Name und ich kann euch sagen, das Porridge, das die Jungs und Mädchen da am Berliner Hauptbahnhof zaubern, ist der Wahnsinn und noch dazu vegan. Zumindest die meisten Variationen… Wenn man dann noch sagt, dass man es gern etwas weniger süß hat, ist das Frühstück perfekt. 


Ein gesunder Start in diesen Abreisetag war auch dringend notwendig, denn auch wenn ich wahnsinnig viel durch Berlin gelaufen bin, wird das die doch eher reichhaltige Essensauswahl nicht gänzlich aufheben. 

Generell spüre ich dieser Tage, dass ich mir wieder mehr Zeit für die Planung und Umsetzung meiner Mahlzeiten nehmen muss und will. Organisation ist da einfach mehr als die halbe Miete. Ein Glück, dass ich gesund lieber mag als ungesund. 

Ab morgen geht es dann auch wieder zum Schwimmen und zwar jeden Tag bis einschließlich Sonntag. So sind dann auch die Tage im Harz genutzt und das fehlende Kraftausdauertraining zumindest in Teilen kompensiert…

Ich freue mich auf die Bewegung und jede gesunde Mahlzeit. Immerhin haben wir noch 30kg abzutragen 😊